Vor rund 540 Millionen Jahren brach ein gewaltiger Evolutionsschub über die Erde herein. Lebewesen entwickelten Skelette und lernten zu schwimmen. Forscher wollen nun den Auslöser gefunden haben.

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Illustration von Opabinia regalis,einer ausgestorbenen Tierart aus dem Kambrium
Foto: Dotted Zebra / Alamy / mauritius images
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In Gesteinen aus der Zeit der Kambrischen Explosion tauchen viele grundlegende Körperbaupläne mehrzelliger Tierstämme erstmals auf,etwa Skelette. Egal ob es außen oder innen lag,es stützte und schützte den Organismus. Frühere Studien zeigten,dass die Arten sich vor 540 bis 520 Millionen Jahren morphologisch und auf molekularer Ebene vier- bis fünfmal so schnell veränderten wie derzeit.
Die neue Modellberechnung liefere neue Einblicke in den Ablauf der kambrischen Explosion,so die Forscher. Die Studie biete eine breitere Perspektive für das Verständnis langfristiger Kohlenstoff-,Schwefel- und Sauerstoffzyklen in anderen geologischen Zeiträumen.
ptz