Unter vielen Reformideen für das Gesundheitssystem wird die Abschaffung der Mitversicherung für Ehepartner diskutiert. Sie würde Einverdiener-Haushalte belasten – ein No-Go für CSU-Chef Markus Söder.


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CSU-Chef Söder auf einer Pressekonferenz
Foto: Sven Hoppe / dpa
CSU-Chef Markus Söder hat sich gegen angebliche Überlegungen gewandt,bei den gesetzlichen Krankenkassen die kostenlose Mitversicherung nicht berufstätiger Ehepartner abzuschaffen. »Eine Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner käme für die CSU nicht infrage«,sagte der bayerische Ministerpräsident der »Augsburger Allgemeinen«: »Es ist völlig absurd,in diesen herausfordernden Zeiten unsere Familien zusätzlich zu belasten.« Söder fügte hinzu: »Statt minimale Mehreinnahmen zulasten der Familien zu generieren,müssen die Ausgaben der Kassen runter.«
Zuvor hatte das »Handelsblatt« aus Koalitionskreisen berichtet,in der Bundesregierung gebe es entsprechende Überlegungen. Lesen Sie hier mehr über den Vorschlag und die Debatte.
Demnach sei aber noch keine Entscheidung gefallen – zunächst solle der Bericht der Kommission zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge abgewartet werden. Er wird Ende März erwartet.
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Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünenfraktion,Janosch Dahmen,und Linksfraktionschef Sören Pellmann stellten sich ebenfalls dagegen.
mamk/dpa-AFX/AFP