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Der Hafen von Qingdao
Foto: AFP
Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal wegen einer schwachen Inlandsnachfrage und des Ölpreisschocks im Zuge des Irankriegs stärker als erwartet verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von April bis Juni um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu,wie das nationale Statistikamt in Peking mitteilte.
Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 4,5 Prozent gerechnet. Es war das schwächste Quartalswachstum seit Ende 2022. Im ersten Quartal hatte das Plus noch 5,0 Prozent betragen. Im gesamten ersten Halbjahr wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent. Für das Gesamtjahr strebt die chinesische Regierung ein Wachstum zwischen 4,5 und 5 Prozent an.
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Noch stärker zeigt sich die Schwäche auf dem Immobilienmarkt. Die Investitionen in den Sektor brachen im ersten Halbjahr um 18 Prozent ein. Der Wert der verkauften Neubauimmobilien sank um 13,6 Prozent. Der Abschwung auf dem Immobilienmarkt gilt als Belastung für das Vertrauen und die Kaufbereitschaft vieler Haushalte.
mmq/dpa