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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auf einem Tisch
Foto: Jens Büttner / dpa
Krankheitsausfälle im Job sind nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit in der ersten Hälfte dieses Jahres leicht zurückgegangen. Im Schnitt waren Erwerbstätige 9,6 Tage arbeitsunfähig geschrieben,teilte die Kasse mit. Im ersten Halbjahr 2025 waren es 9,9 Tage gewesen. Die häufigste Ursache für Fehlzeiten waren demnach nun psychische Erkrankungen,während es bei Atemwegserkrankungen wie Erkältungen eine deutliche Abnahme gab.
»Der leichte Rückgang beim Krankenstand ist erfreulich«,sagte Kassenchef Andreas Storm. Die Analyse zeige,wie schnell sich Fehlzeiten durch das reale Krankheitsgeschehen nach oben oder unten entwickeln könnten. »Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen.«
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Gegen die Pläne gibt es breite Proteste. Es grenze an Irrsinn,abertausende Menschen für das reine Ausfüllen von Zetteln zusätzlich in die Praxen zu jagen,kritisierte etwa die Kassenärztliche Bundesvereinigung. »Wer hustet,eine Magen-Darm-Infektion hat,gehört ins Bett – und nicht in die übervolle Praxis.«
hej/dpa