Fünftes Angebot von US-Investor Easyjet gibt Widerstand gegen Übernahme auf

Biologie IDOPRESS
Jul 8, 2026

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Easyjet-Flieger in Genf: »Großer Respekt« vor der Fluggesellschaft und ihren Mitarbeitern

Foto: Fabrice Coffrini / AFP

Die Billigfluglinie Easyjet hat dem Werben des US-Investors Castlelake nun doch nachgegeben. So stimmte Easyjet einem fünften Übernahmeangebot »im Grundsatz« zu,wie die Unternehmen am Sonntag in London mitteilten. Dabei bietet Castlelake nun 6,90 britische Pfund je Aktie,in Summe umgerechnet knapp 6,1 Milliarden Euro. Das Management von Easyjet hatte die anderen Offerten zuvor alle abgelehnt,Castlelake aber zuletzt eine Hintertür für eine weitere Nachbesserung offen gelassen.

Castlelake hat nun bis zum 5. August Zeit,ein verbindliches Angebot vorzulegen. Dabei kann eine Übernahme Easyjet zufolge immer noch scheitern. Castlelake habe »großen Respekt« vor der Fluggesellschaft und ihren Mitarbeitern und wolle das künftige Wachstum sowie das Flottenmodernisierungsprogramm des Unternehmens unterstützen.

Die Aktie sprang am Montag in London auf den höchsten Stand seit 2022. Zuletzt ging es um zehn Prozent auf 615 Pence nach oben. In den vergangenen drei Monaten hatte das Papier mehr als die Hälfte an Wert gewonnen. So war Castlelake erstmals Ende Mai an die Briten herangetreten. Jedoch blieb die Aktie noch am Freitag mit rund 558 Pence unter den bisher vorgelegten Angeboten,die von 560 Pence bis 650 Pence je Aktie reichten.

Air France-KLM und Lufthansa noch im Spiel

Easyjet war im November 2000 zu einem Kurs von 310 Pence an die Börse gegangen – basierend auf von Bloomberg zusammengestellten Daten. Anfang 2007 hatte der Aktienkurs im Zuge einer aggressiven europaweiten Expansion ein Rekordhoch von 1584 Pence erreicht. Investoren,die zu diesem Zeitpunkt eingestiegen waren,haben also viel Geld verloren.

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Zu den attraktivsten Vermögenswerten von Easyjet zählen eine Flotte moderner Flugzeuge des Typs Airbus A320 sowie Landerechte in London,Mailand und Genf. Größter Anteilseigner des Unternehmens ist die Familie des Gründers Stelios Haji-Ioannou mit einer Beteiligung von 15,3 Prozent.

Zuletzt geriet die Billigfluggesellschaft jedoch aufgrund der durch den Irankrieg stark gestiegenen Kerosinpreise unter Druck. Easyjet meldete für das erste Halbjahr einen Verlust sowie einen Rückgang der Sommerbuchungen.

mik/dpa-AFX