Viele Kliniken in Deutschland machen Verluste. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft will Kosten nun auf die Patienten umlegen.


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Pfleger im Krankenhaus: Diskussion über Finanzierung der Kliniken
Foto: Bernd Weißbrod / dpa
Gerade im ländlichen Raum sorgen sich Menschen um die Gesundheitsversorgung. Vielerorts drohen Klinikschließungen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) spricht sich nun für eine höhere Zuzahlung der Patienten bei Klinikaufenthalten aus.
»Eine Erhöhung der Zuzahlung auf 15 Euro wäre vernünftig und vertretbar. Die Zuzahlung war 2004 mit zehn Euro pro Tag eingeführt worden,seither wurde sie nicht erhöht«,sagte Vorstandschef Gerald Gaß der »Rheinischen Post«.
Gaß verwies zugleich auf eine Härtefall-Regelung und eine Begrenzung auf maximal 28 Tage,für die man bei Klinikaufenthalten bezahlen muss.
Der Präsident des Landkreistags,Achim Brötel,sagte ebenfalls der »Rheinischen Post«,besonders betroffen seien Häuser mit kirchlichen und freigemeinnützigen Trägern. Auch den kommunalen Krankenhäusern gehe es »richtig schlecht«,weil die Kommunen als Träger einen Defizitausgleich in der momentan erforderlichen Höhe schlicht nicht mehr leisten könnten.
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Gaß forderte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auf,die auf ein Jahr angelegte staatliche Ausgleichszahlung,die der Bund den Krankenhäusern zur Stabilisierung der finanziellen Lage seit November 2025 gewährt hat,zu verlängern. Es gehe um vier Milliarden Euro.
mmq/dpa