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Gebäude der New Yorker Börse
Foto: Bloomberg / Getty Images
Der viel beachtete Erfolgslauf eines aus Deutschland stammenden jungen Hedgefondsgründers im Silicon Valley hat ein jähes Ende gefunden. Der jüngste Kursrutsch bei Halbleiteraktien traf den Fonds Situational Awareness von Leopold Aschenbrenner so hart,dass er laut Medienberichten den Großteil des Portfolios in einem Notverkauf abtreten musste.
Aschenbrenner war für seinen Fokus auf KI-Aktien als Börsenstar gefeiert worden. Im Juli hatte sein Fonds Situational Awareness allerdings zwei Drittel seines Werts verloren. Der Hedgefonds Citadel des Milliardärs Ken Griffin habe nun in einem über Nacht geschlossenen Deal die meisten Anteile börsennotierter Unternehmen mit Rabatt übernommen,berichten »Wall Street Journal« und »Financial Times«.
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Den Medienberichten zufolge behielt der Fonds entgegen ersten Überlegungen seine Beteiligung an der KI-Firma Anthropic. Der Anteil ist demnach 3,5 bis 5 Milliarden Dollar wert.
Griffin und sein Fonds Citadel profitierten von den Nöten von Situational Awareness mit einem Rabatt von mehr als zehn Prozent auf den aktuellen Wert des gekauften Portfolios,wie das »Wall Street Journal« schreibt. Die verbliebenen Investments des Fonds hätten einen Wert von mehr als zehn Milliarden Dollar. Aschenbrenner betonte in seinem Brief,Situational Awareness sei seit Jahresbeginn gerechnet immer noch um 80 Prozent im Plus.
ahh/dpa/Reuters