Wirtschaftliche Folgen der Trockenheit Niedriger Rhein-Pegel lässt Frachtkosten steigen

Biologie IDOPRESS
Jul 28, 2026

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Binnenschiff auf dem Rhein vor Emmerich

Foto: Rüdiger Wölk / IMAGO

Die Trockenheit in Deutschland hat wirtschaftliche Folgen. Wegen zu geringer Niederschläge sinken die Wasserstände des Rheins,und das wiederum treibt die Frachtkosten für die deutsche Industrie ​in die Höhe. Nachdem es am Wochenende weniger geregnet hatte als erwartet,rechnet die Wasserstraßen- und ‌Schifffahrtsverwaltung (WSV) mit einem weiteren Rückgang der Pegel.

An der wichtigen Rhein-Engstelle Kaub nahe Koblenz werde der Pegelstand von etwa 35 Zentimetern am Montag auf rund 20 Zentimeter am Freitag sinken,teilt die Behörde mit. Frachtschiffe können den Fluss derzeit nicht mehr voll beladen ​befahren,weshalb Güter auf mehrere Schiffe verteilt werden müssen. Dies verteuert den Transport und belastet die ⁠angeschlagene ⁠Wirtschaft,die zuletzt zu einer leichten Erholung angesetzt hat.

Kosten für Transport deutlich gestiegen

Binnenschiffe seien oft zu höchstens 15 bis 20 Prozent beladen,hieß es aus Händlerkreisen. »Die Probleme halten an,und eine ‌Besserung ist in dieser Woche nicht in ​Sicht«,sagte ein Rohstoffhändler. ‌Zwar könne die Schifffahrt auch bei sehr niedrigem Wasserstand fortgesetzt werden. Ab einem bestimmten Punkt lohne sich der Betrieb wegen der geringen Frachtmengen jedoch nicht mehr.

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Die Pegelstände entlang des Rheins sind zurzeit sehr niedrig. In Duisburg-Ruhrort zum Beispiel wurden am Montagmorgen 173 Zentimeter gemessen. Das sind nur 20 Zentimeter mehr als der niedrigste bekannte Wasserstand von 153 Zentimetern,der dort im Oktober 2018 gemessen wurde.

mmq/Reuters/dpa