Die Citibank beordert ihr Frankfurter und Pariser Personal ins Homeoffice. Sie reagiert damit auf einen Anschlagsversuch auf die Bank of America. Frankreichs Behörden vermuten eine proiranische Gruppe hinter der Tat.


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Logo der Citibank Group: Ihre Mitarbeiter in Paris und Frankfurt blieben am Donnerstag im Homeoffice
Foto: Felix Geringswald / Pond5 Images / IMAGO
Ein vereitelter Bombenanschlag auf die Pariser Büros der Bank of America schreckt US-Finanzhäuser und französische Behörden auf. Sie verschärfen nun ihre Sicherheitsvorkehrungen.
Die Belegschaft der Citigroup in Paris und Frankfurt arbeitet von zu Hause aus. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme,teilt das Institut mit.
Auch Goldman Sachs soll seinen Mitarbeitern in Paris für Donnerstag die Arbeit im Homeoffice ermöglicht haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
Die Pariser Polizei spricht von einer erhöhten »terroristischen Bedrohung«. Sie kündigte einen verstärkten Schutz von religiösen und kulturellen Stätten,diplomatischen Vertretungen und einigen Wirtschaftsstandorten an.
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Der französische Präsident Emmanuel Macron würdigte die Behörden für die Vereitelung des Plans. »Ich möchte betonen,dass wir in all diesen Angelegenheiten sehr wachsam sind«,sagte er während einer Reise in Südkorea. Die Behörden befürchten,dass der Irankrieg Täter auch zu Anschlägen in Frankreich motivieren könnte. Das Land hatte nach den islamistischen Anschlägen im Jahr 2015 mit 147 Toten seine Sicherheitsgesetze verschärft.
naw/Reuters/AFP