Krise beim britischen Rundfunk BBC streicht offenbar 2000 Stellen

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Apr 16, 2026

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Vereinigten Königreich steckt in einer existenziellen Krise. Hunderte Millionen Pfund sollen eingespart werden. Das soll auch die Belegschaft treffen.

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BBC-Zentrale in London

Foto: Christoph Meyer / dpa

Die BBC plant Medienberichten zufolge ein massives Sparprogramm. 2000 Stellen sollen gestrichen werden,um die Kosten der britischen Rundfunkanstalt über die kommenden drei Jahre um zehn Prozent zu reduzieren,berichten mehrere britische Medien.

Die Sendeanstalt hatte bereits Einsparungen in Höhe von 600 Millionen Pfund (690 Millionen Euro) angekündigt,aber keine Angaben dazu gemacht,wie sich diese auf die Arbeitsplätze auswirken wird. Laut dem »Guardian« handelt es sich um die größten Stellenstreichungen seit 2011.

Unter anderem wegen einer Verleumdungsklage von Donald Trump steckt die BBC in einer Krise. Der US-Präsident fordert mindestens zehn Milliarden Dollar Schadensersatz wegen einer von der BBC ausgestrahlten Dokumentation. Darin waren Ausschnitte aus Trumps Rede vom 6. Januar 2021 so zusammengeschnitten,dass der Eindruck entstand,er habe seine Anhänger direkt zum Sturm auf das Kapitol aufgerufen.

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Warum es in der Krise bei der BBC längst nicht mehr nur um eine schlecht geschnittene Trump-Rede geht,lesen Sie hier.

hba/AFP