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Kokerei in Duisburg: Hohe Energiepreise treiben die Kosten
Foto: Bernd Thissen / dpa
Die Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft wegen der Folgen des Irankriegs erst 2028 wieder spürbares Wachstum zu. Im laufenden Jahr bleibe der Konjunktur allein wegen der staatlichen Mehrausgaben ein Abrutschen in eine vorübergehende Rezession erspart,heißt es in der am Freitag veröffentlichten halbjährlichen Prognose. »Im Sommerhalbjahr wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung durch die expansive Fiskalpolitik verhindert: Sie gleicht die Folgen des Krieges im Nahen Osten in etwa aus.«
Die Bundesbank geht davon aus,dass das unbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2026 um 0,7 Prozent steigt,im nächsten Jahr um 0,9 Prozent anzieht und 2028 um weitere 1,2 Prozent zulegt. Bereinigt um die Zahl der Arbeitstage sei ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent zu erwarten,das im nächsten Jahr um 0,8 Prozent anzieht.
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Die staatliche Defizit- und Schuldenquote klettert laut Bundesbank deutlich. »Ursache sind nicht nur zusätzliche Ausgaben für Verteidigung und nicht militärische Investitionen.« Hinzu kämen Steuerentlastungen und Transfers. Insgesamt erreiche die staatliche Defizitquote 2028 rund 4,9 Prozent und die Maastricht-Schuldenquote steige auf fast 70 Prozent.
mik/Reuters